Ski, Snowboard und das Matterhorn - © Michael Portmann

Top 5 der Gletscher-Skigebiete

Viel Schnee, viel Spaß

Zu warm, um in niedrigen Lagen Ski zu fahren? Ab auf den Gletscher! Wir verraten in unserer Top 5 der Gletscher-Skigebiete, wo es sich schneesicher und abwechslungsreich Skifahren lässt.

Österreich: Ötztaler Gletscher

Lange Zeit waren der Ötztaler Gletscher und der Hauptort Sölden vorrangig als Partyhochburg bekannt. Das ist immer noch so, trotzdem haben sich die Vorzeichen im Tiroler Gletscher-Skigebiet gewandelt. Gefeiert wird immer noch, der skifahrerische Anspruch ist mittlerweile jedoch mindestens genauso hoch. Auf dem Rettenbach- und dem Tiefenbachgletscher lässt sich vorzüglich Skifahren, der höchste erreichbare Gipfel ist die Schwarze Schneide mit 3340 Metern. Normalerweise sind schon Anfang Dezember ein Großteil der Pisten geöffnet. Und ein kleines Betthupferl in der Après Ski-Bar schadet auch nicht.

Frankreich: Les Trois Vallées

Ganze sechs Gletscher sind in das 600 Pistenkilometer große Skigebiet Les Trois Vallées eingebettet. Damit ist das Areal in den französischen Alpen nicht nur eines der größten Skigebiete der Welt, sondern auch eines der schneesichersten. 99 Prozent der Trois Vallées liegen über 2000 Meter Höhe, rauf geht es sogar bis 3230 Meter. Anhand dieser Werte ist es keine große Überraschung, dass das Gletscher-Skigebiet von Einsteigerpisten über Profi-Abfahrten bis hin zu Tiefschnee-Skirouten alles bietet, was das Skifahrer-Herz begehrt.

Schweiz: Zermatt

Rund um das atemberaubende Bergpanorama des Matterhorns erstreckt sich das größte, ganzjährig befahrbare Gletscher-Skigebiet der Schweiz. Bis auf fast 3900 Meter geht es im Skigebiet Zermatt in die Höhe, das garantiert absolute Schneesicherheit und bis in den späten Frühling hinein perfekte Bedingungen. Auf 360 Pistenkilometer kommt das Skigebiet im schweizerisch-italienischen Grenzgebiet, die Abfahrten stellen Anfänger und Könner gleichermaßen zufrieden. Das Angebot an Hotels, Ferienwohnungen und Gastronomie in den anliegenden Orten Zermatt und Andermatt genügt auch höchsten Ansprüchen – und kostet dementsprechend gutes Geld.

Italien: Marmolada Gletscher

Ein Gletscher und eine Abfahrt, die man zumindest einmal im Leben gesehen haben sollte: Die zwölf Kilometer lange „Bellunese“ auf dem Marmolada Gletscher gehört zu den schönsten Pisten des gesamten Alpenraums. Wunderbarer Schnee, perfektes Gefälle und das gesamte Bergpanorama der Dolomiten im Blick. 89 Pistenkilometer misst das Gletscher-Skigebiet Arabba-Marmolada. Die Einbettung in den weitaus größeren Liftverbund Dolomiti Superski mit den weltbekannten Sellaronda-Skirundfahrten sichert tagelangen Skispaß.

Österreich: Hintertuxer Gletscher

Das Zillertal ist eine der ersten Adressen zum Skifahren in Österreich – und der Hintertuxer Gletscher ist dessen Versicherung für ganzjährigen Fahrspaß. Auf bis zu 3.250 Meter in die Höhe geht es am südlichen Rand des Tals, die Pisten bewegen sich weitgehend im mittleren Schwierigkeitsgrad. Die 40 Pistenkilometer auf dem Hintertuxer Gletscher eignen sich perfekt für ein schönes Ski-Wochenende. Gleichzeitig kommen auch Freerider und Snowboarder im Betterpark Hintertux voll auf ihre Kosten.

Johannes Kallenbach

Extremnews.com berichtet über die besten Skigebiete der Welt